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Erstmals haben wir einen Läufer aus unserer TR24-Community ausgewählt und auf ein Rennen geschickt. Johannes Glameyer berichtet vom Kaiserkrone Skyrace. Eins vorneweg: Das Rennen war nichts für schwache Beine.

Eines vorneweg: Der Kaiserkrone Skyrace am Wilden Kaiser in Scheffau war ein absolutes Trailrunning-Abenteuer! Die Strecke erstreckte sich über 25,4 Kilometer und hatte insgesamt 2770 Höhenmeter zu bieten. Es war klar, dass dieses Rennen eine echte Herausforderung sein würde, mit anspruchsvollen Downhills und einigen technischen Passagen, die volle Konzentration erforderten.

 

Der Renntag begann früh am Morgen, und ich war voller Vorfreude auf das bevorstehende Event. Die Atmosphäre am Start war aufgeladen mit Energie und Anspannung. Die anderen Läuferinnen und Läufer waren genauso motiviert wie ich, und wir tauschten letzte Tipps und Ratschläge aus, um uns der bevorstehenden Herausforderung zu stellen.

 

Ich hatte mich entschieden, meine Startnummer am Renntag selbst abzuholen, und so machte ich mich frühzeitig auf den Weg zur Startnummernausgabe. Die Organisatoren waren freundlich und effizient, und ich erhielt meine Startnummer problemlos. Mit der Nummer am Trikot fühlte ich mich bereit, das Rennen anzugehen.

 

Punkt 8:30 Uhr fiel der Startschuss, und wir machten uns auf den Weg. Die ersten Kilometer waren relativ flach und gaben uns die Möglichkeit, uns aufzuwärmen und unseren Rhythmus zu finden. Nach dem flacheren Beginn kam jedoch ein teils sehr technischer und steiler Anstieg. Es war eine Herausforderung, sich durch das anspruchsvolle Gelände zu kämpfen, aber ich war fasziniert von der Schönheit der Natur und dem Adrenalinkick, den dieser Abschnitt bot.

 

Der Höhepunkt des Rennens war der Grat zum Sonneck, der uns auf eine Höhe von 2260 Metern führte. Der Ausblick von dort oben war atemberaubend und belohnte uns für unsere Anstrengungen. Doch der Abstieg war nicht weniger anspruchsvoll. Ein extrem technischer Downhill mit blockigem Gelände und Schneefeldern erforderte volle Konzentration und Geschicklichkeit. Es war eine wahre Herausforderung, aber auch ein aufregendes und adrenalinförderndes Erlebnis.

 

Nach dem technischen Downhill wurde es wieder etwas flowiger, und ich konnte kurzzeitig etwas entspannen und meinen Laufstil genießen. Doch schon bald folgte der nächste Anstieg auf den Scheffauer, mit einer Höhe von 2111 Metern. Der Anstieg begann zunächst etwas flacher, aber nach der zweiten Verpflegungsstation nach 15,58 Kilometern wurde es wieder technischer. 

 

Über einen Klettersteig der Schwierigkeit A/B kämpften wir uns nach oben. Es war eine beeindruckende Herausforderung, die unsere Kletterfähigkeiten auf die Probe stellte. Doch der Ausblick vom Gipfel des Scheffauer war die Mühe wert

Nach dem Gipfel erwartete uns ein erneut technischer Downhill, der uns ins Ziel führte. Der Abstieg war anspruchsvoll, aber ich genoss den Nervenkitzel und die Geschwindigkeit, während ich mich dem Ende des Rennens näherte.

 

Im Zielbereich wurde ich von einer familiären Atmosphäre empfangen. Es gab eine Hüpfburg für die Kinder, gemütliche Sitzmöglichkeiten und eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Berglandschaft. Die Verpflegung war reichlich und bot die Möglichkeit, sich nach der anstrengenden Strecke zu stärken und zu entspannen. Es war schön zu sehen, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihre Familien nach dem Rennen versammelten, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

Das Kaiserkrone Skyrace am Wilden Kaiser in Scheffau war ein gelungenes Event, das nicht nur passionierte Läufer anzog, sondern auch eine familiäre Atmosphäre schuf. Es war ein absolutes Trailrunning-Abenteuer, das mich herausforderte und zugleich mit unvergesslichen Momenten belohnte.

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