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Anzeige / Werbehinweis: Der Startplatz für diese Event wurde kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hat keinen Einfluss auf den Bericht und es wurden keine Vorgaben zum Inhalt gemacht.

Für jeden findet sich beim Mountainman in Reit im Winkl definitiv die passende Herausforderung! Die Strecken sind gestaffelt: vom 11 km langen Einsteiger-S-Trail mit moderatem Anstieg über die M-, L- und XL-Strecke bis hin zur 73 km langen XXL-Challenge mit über 3.200 Hm. Als Auftakt-Highlight gibt es außerdem den „Kidsrun“. Wirklich jeder ist willkommen und eingeladen, Teil des Trailrunning-Spektakels in Reit im Winkl zu sein: Kinder (ab ca. 3 Jahren) und Erwachsene, Hiker und Trailrunner, Solo-Läufer, Teams und Hunde-Teams. Ein Event für jedermann und natürlich auch jede Frau! 😉

Organisation: stressfrei von Anfang an

Bereits im Vorfeld des Rennwochenendes wurden (wie ich es von Mountainman-Events kenne) alle wichtigen Infos per E-Mail zugesandt. So konnte ich in Ruhe noch einmal alles Notwendige überprüfen, packen und zu Hause vorbereiten. Super fand ich die großzügigen Öffnungszeiten des „Race-Office“, durch die die Abholung der Startnummer vor Ort völlig stressfrei möglich war. Gerade weil es sich um ein Herbst-Event mit potenzieller Erkältungsgefahr handelt, wäre auch eine sehr kurzfristige Ummeldung auf eine kürzere (oder auch längere) Strecke möglich gewesen. Einen Extra-Bonus-Punkt hat außerdem das Racebriefing verdient, das online möglich ist. Eine Anreise am Vortag ist deshalb nicht zwingend erforderlich (aus meiner Sicht aber durchaus empfehlenswert).

Startglocke im Morgengrauen

Für mich hieß es am frühen Samstagmorgen um 7 Uhr „Startschuss“, oder vielmehr „Startglocke“, für den L-Trail über 42 km und gut 1.500 Hm. Die Atmosphäre im Morgengrauen war wirklich mystisch: Leichter Bodennebel lag noch über dem Startfeld, und die langsam aufgehende Sonne über den umliegenden Berggipfeln deutete schon einen vielversprechenden, sonnigen Tag an. „Genießt das Wetter, genießt die Trails“, rief uns nach den ersten Kurven fröhlich eine Radlerin entgegen. Und das sollte das Motto meines Trailruns werden!

Der erste Anstieg: bequem und gesellig

Nach der Durchquerung des Märchenwaldes und den ersten 3 flachen Kilometern ging es sogleich in den ersten Anstieg über gut 500 Hm. Da man sich in Reit im Winkl aber nicht auf schmalen Single-Trails bergauf kämpfen muss, sondern auf bequemen Pfaden unterwegs ist, konnte dieser Anstieg nebeneinander laufend und hikend und (zunächst noch unbekannterweise) ratschend bezwungen werden. Nach einer kurzen Stärkung an der Natterbergsalm und einem verdienten, lockeren Downhill hieß es dann, den langen, aber durchaus welligen Uphill in Angriff zu nehmen. Das abwechslungsreiche Gelände mit mal Single-Trails, mal flachen Passagen zum kurzen Verschnaufen machte ihn trotz seiner Länge kurzweilig und gut machbar.

Gletscherblick: der Aufstieg lohnt sich

Eines kann ich mit Gewissheit sagen: Der Ausblick, den man sich mit dem Aufstieg über weitere gut 800 Hm erkämpft, wird Meter für Meter immer beeindruckender, Richtung „Gletscherblick“. Er ist es wirklich wert, einfach immer weiter und weiter zu gehen! Sonnenschein und Fernsicht waren an diesem Tag gigantisch, sodass ich mit vollem Herzen und vielen wärmenden Eindrücken den Weg zurück ins Tal antrat.

Superschön fand ich auch die Weite, die sich mir auf diesem Trail eröffnet hat. Man kann mit anderen auf der Strecke ins Gespräch kommen, aber auch Momente für sich allein am Berg haben und die Ruhe genießen, weil der Trail nicht, wie inzwischen bei manchen Events so oft, (im wahrsten Sinne des Wortes) „überlaufen“ ist. Ein ganz besonderer Pluspunkt aus meiner Sicht.

Der Weg ins Tal: Vorsicht auf nassem Untergrund

Der Rückweg ins Tal gestaltete sich dann noch einmal herausfordernd, da einige Passagen recht steil, steinig, wurzelig und aufgrund der herbstlichen Nässe ziemlich rutschig waren. Gutes Schuhwerk mit geeignetem Profil, ein gutes Gleichgewichtsgefühl sowie etwas Vorsicht und Tempoanpassung waren hier sinnvoll. (Andererseits: Wenn man so völlig unversehrt und gar nicht dreckig ins Ziel kommt, war’s irgendwie auch kein richtiger Trailrun, oder?! 😊)

Verpflegung: Strudel und Pflanzerl an der Hindenburghütte

Apropos: Ein ganz besonderes Highlight ist für mich in Reit im Winkl immer die Verpflegung und Stimmung an der Hindenburghütte. Wer dort an den selbstgemachten Strudeln und Pflanzerln einfach vorbeiläuft, ist ganz klar selbst schuld!

Zieleinlauf: Gänsehaut-Feeling

Die letzten Kilometer ins Ziel sind dann wieder reiner Genuss. Überall, wie auf der ganzen Strecke, stehen superfreundliche, superliebe Fans und Unterstützer, die einem noch einmal den letzten Anschub geben („Über diese Brücke musst du noch gehen“, meinte lachend der freundliche junge Mann). So kann man einfach nur freudestrahlend, stolz und glücklich durchs Ziel laufen und die Medaille von den herzlichen Helfern in Empfang nehmen!

Danke an dieser Stelle an all die Unterstützer, Helfer und Weggefährten, die diese Erlebnisse möglich machen! Danke an all die Lieben, die uns Läufern den Rücken freihalten, damit wir auf den Trails unterwegs sein können! Danke, TR24, für den Startplatz und die tollen Eindrücke!

Fazit: Mountainman Reit im Winkl, klare Empfehlung

Wenn ihr Lust auf ein Trailevent habt, das für jeden Anspruch etwas Passendes im Angebot hat, bei dem ihr als ganze Familie oder bunt gemischte Truppe teilnehmen könnt (natürlich auch einfach als Solo-Läufer 😉), bei dem ihr nicht im Single-Trail-Stau oder Überholmanöver-Stress feststeckt, sondern geniale Ausblicke genießen und nette Leute auf den Trails und drumherum treffen könnt, bei dem das Eventgelände genügend geschützten Platz fürs Davor und Danach, für Kinder und Hunde bietet und sogar die Möglichkeit zum Hinsetzen und Aufwärmen im „Festsaal“: Dann kann ich euch den Mountainman in Reit im Winkl nur wärmstens empfehlen!

PS: … den Krustenbraten beim „Unterwirt“ übrigens auch! 😊

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