Event-Typ
Land
Distanz
Datum
Anzeige / Werbehinweis: Dieses Produkt wurde vom Hersteller für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hat keinen Einfluss auf das Testergebnis und es wurden keine Vorgaben zum Inhalt gemacht.

Die Bergziege meldet sich zurück – Nachdem der Speedgoat 6 bei vielen Läufern für gemischte Gefühle gesorgt hat, soll die siebte Generation, der Hoka Speedgoat 7 wieder an alte Stärken anknüpfen. Ob das gelingt, erfährst du hier.

Die Daten im Überblick

Der erste Eindruck

Auffälligstes Merkmal des Hoka Speedgoat 7 ist die neue Zwischensohle: Statt der bisherigen EVA-Mischung kommt nun ein superkritischer EVA-Schaum (CMEVA) zum Einsatz, der spürbar leichter und rückfedernder ist als beim Vorgänger. Bei einer Bauhöhe von 40 mm in der Ferse und 35 mm im Vorfuß bleibt die Sprengung mit 5 mm identisch zum Speedgoat 6. Das Obermaterial wurde ebenfalls überarbeitet und wirkt am Fuß eher schlank und minimalistisch, statt plüschig gepolstert. Die Zehenkappe fällt länger aus und sorgt für zusätzlichen Schutz bei Steinkontakten. An der Außensohle setzt Hoka weiterhin auf Vibram Megagrip, mit neu ausgerichteten 5 mm tiefen Stollen. Insgesamt bringt der Speedgoat 7 in Herrengröße rund 275 g auf die Waage.

Passform und Schnürung des Speedgoat 7

Der Speedgoat 7 fällt, wie schon seine Vorgänger, eher schmal geschnitten aus – das betrifft vor allem den Vorfußbereich. Läufer mit breiteren Füßen sollten das im Hinterkopf behalten, Hoka bietet den Schuh deshalb zusätzlich in einer breiteren Version an. Ich empfehle eine Nummer Größer zu probieren als normal. Bei vielen Schuhmodellen trage ich Größe EU 44, beim Hoka Speedgoat 7 passt Größe EU 44 2/3 gut. Im Mittelfuß liegt das Obermaterial eng an, ohne zu drücken, und sorgt zusammen mit der klassischen Schnürung für einen sicheren, gut fixierten Sitz. Der Fersenbereich wurde überarbeitet und schmiegt sich angenehm um den Knöchel, die Innenpolsterung fällt dabei bewusst schlank aus.

Der Hoka Speedgoat 7 auf dem Trail: Grip, Dämpfung und Stabilität

Auf technischem, felsigem Terrain spielt der Speedgoat 7 seine größte Stärke aus. Die Vibram-Megagrip-Sohle liefert zuverlässigen Grip, egal ob auf nassem Fels, losem Geröll oder rutschigen Wurzeln. Die neue CMEVA-Zwischensohle dämpft Stöße auf langen Abfahrten spürbar besser als beim Speedgoat 6 und fühlt sich dabei reaktionsfreudiger an, ohne bei ruhigem Tempo träge zu wirken. Der moderate MetaRocker unterstützt ein rundes Abrollen vor allem auf gut ausgebauten Trails und bei Anstiegen; auf sehr technischem Gelände, wo präzise Fußplatzierung gefragt ist, agiert der Schuh dafür etwas weniger direkt.

„Der Speedgoat 7 wirkt insgesamt kontrollierter und lebendiger als sein Vorgänger – ohne dabei in Richtung Racer zu kippen. Genau auf technischem Terrain zahlt sich das aus.“

Bei der Stabilität liegt der Speedgoat 7 im soliden Mittelfeld: Er ist nicht so bodennah und präzise wie ein flacherer, minimalistischer Trailschuh, bietet dafür aber ein gutes Gleichgewicht aus Schutz und Kontrolle, das sich besonders auf langen Läufen im Gebirge auszahlt. Das Obermaterial hält Schmutz und kleine Steine zuverlässig draußen, trocknet bei Nässe aber eher langsam.

Vorteile und Nachteile des Hoka Speedgoat 7 im Überblick

VorteileNachteile
Sehr guter, zuverlässiger Grip dank Vibram MegagripEher schmale Passform, vor allem im Vorfußbereich
Neue CMEVA-Zwischensohle: leichter und reaktiver als beim VorgängerKein bodennahes, präzises Laufgefühl auf sehr technischem Terrain
Viel Schutz durch üppige Sohlenkonstruktion und lange ZehenkappeFür kurze, schnelle Läufe eher überdimensioniert
Gutes Gleichgewicht aus Dämpfung, Stabilität und Kontrolle 
Auch in breiterer Passform erhältlich 

Fazit: Lohnt sich der Hoka Speedgoat 7?

Der Hoka Speedgoat 7 ist eine gelungene Rückkehr zur alten Stärke der Reihe: mehr Dämpfkomfort, verlässlicher Grip und eine insgesamt lebendigere Abstimmung als beim Speedgoat 6. Er richtet sich klar an Läufer, die auf mittleren bis langen Distanzen im technischen, alpinen Terrain unterwegs sind und Wert auf Schutz und Kontrolle legen – weniger an alle, die einen agilen, bodennahen Racer suchen. Zu beachten ist die eher schmale Passform im Vorfußbereich, hier lohnt sich für viele ein Blick auf die breitere Version. Wer einen robusten, gut gedämpften Allrounder für lange Trailrunning-Einheiten sucht, macht mit dem Speedgoat 7 nichts falsch.

Bei Bergfreunde gibt es den Hoka Speedgoat 7 aktuell reduziert zu kaufen. *Affiliate Link, für euch bleibt der Preis gleich

Hier findet ihr den Test des Carbon-Racers Hoka Tecton X4.

*Anzeige / Affiliate-Link: Auf der Suche nach deinem nächsten Trailrunning-Schuh oder der passenden Sportnahrung? Wenn du über unsere Partner Bergfreunde oder Sporthunger kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Du unterstützt damit direkt die Arbeit von Trailrunning24, während sich für dich am Preis absolut nichts ändert. Vielen Dank!
Hier findest du alle unsere Testberichte gesammelt, filterbar nach Kategorien, Dämpfung oder Marken, damit du schnell den passenden Schuh findest:
Alle Modelle im Überblick
Quellenangaben und Querverweise:
weitere s

Du suchst dein nächstes Trailrace?

Unser Eventkalender bündelt über 160 Trailrunning Events in den Alpenländern und darüber hinaus – von kurzen Traillauf-Distanzen unter 20 km bis zu Ultratrails über 100 km.

Instant Trailnews?

Abonniere den trailrunning24 Newsletter:

News, Events und Reports aus der Welt des Trailrunning direkt in deine Inbox.