Wenn der eigene Anspruch zu viel wird
Ehrgeiz ist eine Stärke – keine Frage. Aber er kann auch zur Belastung werden. Gerade wenn der eigene Anspruch sehr hoch ist.
Ich kenne das gut: Trainings, bei denen ich unzufrieden war, obwohl sie objektiv gut waren. Wettkämpfe, bei denen ich mich eher auf das konzentriert habe, was nicht perfekt lief.
Der eigene Kopf kann dabei schnell zum größten Kritiker werden.
Langfristig ist es entscheidend, eine Balance zu finden: zwischen dem Wunsch, besser zu werden – und der Fähigkeit, das eigene Tun anzuerkennen.
Was helfen kann:
- sich bewusst machen, was bereits gut läuft
- Perfektionismus hinterfragen
- sich erlauben, auch „gut genug“ zu akzeptieren
Reflexionsfrage:
Würde ich mit einer Trainingspartnerin so sprechen, wie ich mit mir selbst spreche?
Quellenangaben und Querverweise:
- Bild und Text: Laura Hesse