Viele Athleten planen ihre Regeneration sehr strukturiert: Ruhetage, Schlaf, Ernährung. Was oft fehlt, ist die mentale Erholung. Auch ich habe Phasen erlebt, in denen ich körperlich fit war – aber mental einfach leer. Training lief zwar, aber die Leichtigkeit hat gefehlt. Ich habe funktioniert, aber nicht wirklich „gefühlt“.
Mentale Erschöpfung entsteht oft schleichend: durch ständigen Leistungsfokus, Vergleiche, Druck oder das Gefühl, immer „dranbleiben“ zu müssen.
Was mir geholfen hat: bewusst Zeiten einzuplanen, in denen Sport keine Rolle spielt. Kein Tracking, kein Vergleich, kein Ziel.
Was helfen kann:
• bewusst offline gehen (auch von Trainingsplattformen)
• Zeit mit Menschen verbringen, die nichts mit Sport zu tun haben
• Dinge tun, die keinen Leistungszweck haben
Reflexionsfrage:
Wann habe ich mich zuletzt wirklich erholt – nicht nur körperlich, sondern auch mental?
Quellenangaben und Querverweise:
- Bild und Text: Laura Hesse