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Bewegung für Körper und Kopf – warum Entspannung im Training dazugehört

Für die meisten von uns ist Bewegung etwas durchweg Positives. Schon moderate Aktivitäten wie ein Spaziergang steigern das Wohlbefinden und sorgen für ein gutes Gefühl. Sport bringt uns nicht nur körperlich voran, sondern schafft auch soziale Verbundenheit und Ausgleich im Alltag.

Seit vielen Jahren beschäftigen sich Sportwissenschaft und Sportpsychologie intensiv mit der engen Verbindung zwischen Körper und Geist. Dabei zeigt sich immer wieder: Nimmt der psychische Stress über längere Zeit zu, kann sich das spürbar auf die sportliche Leistung auswirken. Im schlimmsten Fall stagniert sie oder nimmt sogar ab – besonders dann, wenn wir dauerhaft emotionalen oder mentalen Belastungen ausgesetzt sind.

Kommt euch das bekannt vor? Jede*r von uns erlebt Phasen, in denen das Leben herausfordernd ist – sei es privat, beruflich oder sportlich. Solche Zeiten lassen sich nicht immer vermeiden. Entscheidend ist jedoch nicht, sich darüber zu ärgern, das Training komplett einzuschränken, sich sozial zurückzuziehen oder sich der Situation hilflos hinzugeben. Der entscheidende Punkt ist, wie wir mit diesen Phasen umgehen.

 

Eine Möglichkeit, aktiv gegenzusteuern und den eigenen sportlichen Alltag zu unterstützen, ist die Progressive Muskelrelaxation (PMR). Sie verbindet Körper und Geist – von außen nach innen. Bei der PMR werden einzelne Muskelgruppen bewusst angespannt und anschließend wieder gelöst. Durch diesen gezielten Wechsel lernen Körper und Geist, Spannungszustände schneller wahrzunehmen und aktiv abzubauen.

PMR eignet sich besonders bei Stress, mentaler Unruhe und hoher körperlicher Belastung – alles Faktoren, die im Trainings- und Wettkampfalltag vieler Sportlerinnen präsent sind. Für Läuferinnen, aber auch für Sportler*innen aller anderen Disziplinen, kann PMR die Regeneration verbessern, das Körpergefühl schärfen und zu mehr mentaler Klarheit führen.

Das Besondere an der Progressiven Muskelrelaxation: Sie ist leicht erlernbar, benötigt wenig Zeit und lässt sich nahezu überall anwenden – zu Hause, vor dem Wettkampf oder als bewusster Abschluss eines intensiven Trainingstags.

Auf YouTube findet ihr zahlreiche PMR-Anleitungen. Probiert es aus und integriert die Methode regelmäßig in euren Alltag – nicht erst dann, wenn ihr euch gestresst fühlt, sondern auch präventiv als festen Bestandteil eurer Trainingsroutine. Siehe auch Video unten.

 

Wahre sportliche Leistung geht weit über körperliche Stärke hinaus – sie beginnt im Kopf. „You are your only limit.“

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