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Sauwald Trail

 

 

 Sauwaldtrail – Distanz „CAB Kösselbach trail K13“

 

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal die 13 Kilometer Distanz vom Sauwald-Trail ausprobiert. Zur Unterstützung eines lieben Freundes, war ich als Begleitung und als „rasende“ Reporterin für Trailrunning24 unterwegs und konnte ohne Leistungsgedanken die Trails und die Stimmung wunderbar beobachten und genießen. Der Sauwald Trail führt durch die hügelige Landschaft des Innviertels inmitten der Donauregion Oberösterreich. Vorbei an kleinen Ortschaften, Familienhäusern, Pferdehöfen, durch Wald, Wiesen, Felder und entlang von Bächen und Gartenzäunen.

 

Zur Ankunft vor dem Rennen wurden wir von vielen anderen Läufern freundlich begrüßt und fanden auch gleich alles, was man vor dem Rennen so braucht – Startnummern, Trinkwasser, Toiletten, Musik und motivierte Läuferinnen und Läufer

 

Die Stimmung am Startplatz, welcher am Fußballfeld aufgebaut war, war wirklich super! Es gab genug Platz für alle, die noch ein paar Aufwärmübungen machten, Liegestühle zum chillen, die Moderation und Musik begleitete die heitere Stimmung über den Platz und alle freuten sich auf den Start. Es nahmen auch Läufer mit ihren Hunden teil. Als Canicross-Läufer starteten sie 5min später als alle anderen.

Dann war es auch schon so weit und wir starteten gemütlich los, um das richtige Tempo zu finden. Ein Stück auf der Straße und gleich in eine kleine Siedlung, durch Wiesen und Wälder, flowig bergauf & bergab. Der Trailanteil war hoch und teilte sich in Wiesen, Feldwege, Waldwege, Schotterstraßen und Treppelwege. Der Boden war überall wundervoll weich, angenehm zu laufen und wenig technisch oder ausgesetzt. An wilderen Stellen wurde für den Lauf ausgemäht und die Strecke war perfekt ausgesteckt mit orangen Bändern und Pfeilen auf Holzbrettern oder am Weg.

 

Die Verpflegung war mehr als ausreichend. Nach 6 Kilometern gab es Wasser & Isogetränke und nach 9 Kilometern zusätzlich Obst, Salzstangen und Kuchen. Eine kurze Asphaltstrecke wiederholte sich beim Zieleinlauf am Fußballplatz, was aber super für einen tollen Endspurt war.

 

Da sich mein Freund bei einem Sturz verletzt hatte, konnten wir auch gleich testen wie gut es mit medizinischer Versorgung klappt. Wir bekamen eine Notfallnummer für den Lauf und nach kurzer Absprache mit den freundlichen Helfern, wurde uns ein Rettungswagen geschickt. Auch wenn es nicht so schlimm war, wurde er gut versorgt und zurück zum Start transportiert. Ich wartete bis er abgeholt wurde und lief die letzten Kilometer alleine zurück.

 

Durch diesen Zwischenstopp kam ich aber dann doch etwas spät im Ziel an und die Versorgung sah schon ein bisschen mager aus. Es wurde aber gleich für Nachschub gesorgt und die Helfer waren sehr bemüht.

Ich bin mir sicher, dass auch die Strecke der langen Distanz genauso schön war. Wir hatten an diesem Tag großes Glück mit dem Wetter. Bei höheren Temperaturen und Ambitionen, könnte es schon um einiges anstrengender werden, wobei Schatten und Sonne immer wieder abwechselten.

 

Alles in allem war ich von der Organisation, der Freundlichkeit aller Helfer und Läufer, sowie der Strecke sehr angetan und kann den Lauf nur weiterempfehlen. Es ist auf jeden Fall auch eine tolle Abwechslung in dieser Landschaft zu laufen und besonders lauf- und genießbar.

 

 

Bericht und Fotos:

 

Stefanie Piswanger

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