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Hochkönigman Speedtrail

 

Das Trailrunning-Event am Hochkönig wird jährlich von Thomas Bosnjak, welcher selber begeisterter Trailrunner ist, mit großer Leidenschaft, viel Herzblut und Engagement geplant und durchgeführt.

Auf sieben unterschiedlichen Distanzen konnten so knapp 1700 Teilnehmer*innen ihren Leistungsklassen entsprechend starten und die Berge rund um den Hochkönig genießen.

Ich selbst durfte am Wettkampftag für den Speedtrail (20,9km/1160hm) für die Skinfitcrew “powered by TR24” starten.

 

Ich kannte die tolle Strecke bereits aus 2021 und konnte mich somit gut auf das Laufen konzentrieren, ohne groß nach Markierungen zu schauen, da die Strecke sehr detailliert und vorbildlich ausgeschildert war!

 

Das Abholen der Startnummer war wie immer recht professionell und gut strukturiert aufgebaut.

Man wurde wie immer recht freundlich und professionell vom Orga-Team empfangen.

Nun ging es mit Startnummer und Vorfreude aufs Rennen zurück zum Auto, umziehen ins Race Outfit, Startnummerngürtel und Laufweste anziehen.

 

Langsam überkommt einen wie von selbst der “Tunnel”, der Kopf beginnt sich aufs bevorstehende Rennen zu fokussieren, auch der Puls steigt langsam.

Im Hauptzelt der Veranstaltung, hier fand übrigens auch das Briefing für die jeweiligen Distanzen statt, trudelten immer wieder Teilnehmer des “Endurance Trails” ein.

Um 8 Uhr war es dann soweit für die Skyrunner*innen: Fertigmachen zum Start! 

Die Stimmung war hier schon gewaltig, der Countdown lief herunter, laute Musik aus der mächtigen Soundanlage. Der Moderator hat jeden förmlich mitgerissen! Emotionen pur!

Nun hat es mich endgültig gepackt, ich war im Rennmodus! Gänsehaut beim Start der Athlet*innen!

Für mich und knapp 500 weitere Teilnehmer*innen war es dann um 9 Uhr soweit: Startaufstellung einnehmen, davor der Obligatorische Check der Pflichtausrüstung, dann Einlass in den Startsektor.

 

Countdown..

 

Start! 

 

Da der Speedtrail mit vielen guten Athlet*innen besetzt war, waren die Ersten Läufer*innen relativ schnell vorne weg. Auf den Ersten 3,5km waren hier schon gut 450 Höhenmeter der gesamten 1160 Höhenmetern in recht steilem Gelände zu bewältigen. 

Die gesamte Strecke war sehr gut Laufbar. Eine tolle Kombination aus Wurzel und Waldwegen sowie Forststraßen und einem Gries.

 

Die Ausschilderung der Strecke war wie oben beschrieben sehr Vorbildlich! Man musste trotzdem aufpassen, die richtige Abzweigung zu wählen, da es ein schnelles Rennen war.

Es gab auf der Strecke 3 Verpflegungsstationen, davon 2 mit Wasserkanistern.

Die VP3 am unten beschriebenen Güßgraben, hatte neben reichlichen Snacks wie Fruchtgummi und Obst auch Wasser, Cola und Wasser mit Elektrolyt für die Teilnehmer zu bieten.

Eines der “Schmankerl” von Thomas war der Güßgraben, ein Gries am Fuße des Breithorns.

Recht sandig und felsig, aber stetig ansteigend, forderte es besonders in der Mittagshitze die letzten Körner, bevor es in den letzten Downhill und ins Ziel ging.

 

Die letzten Kilometer ging es über schnelle Single Trails und Forststraßen hinauf nach Maria Alm, bevor man ins Ziel gelang - dort wartete auch schon die Finishermedaille auf jeden Läufer*in. 

Ich selber konnte meine Zielzeit aus dem Vorjahr um gute 5 Minuten auf eine Gesamtzeit von 2:34:13 verbessern!

 

Abschließend kann ich nur sagen, der Hochkönigman ist in meinem Rennkalender definitiv zu einem “Muss” geworden! 

 

Die familiäre Stimmung und die Professionalität wären ohne Thomas und sein Orga-Team so nicht zu schaffen, mein Dank hierfür!

 

Jedem Trailrunning Einsteiger kann ich auch nur empfehlen, sich für den Speedtrail in 2023 anzumelden,da er gut laufbar und ohne Größere Gefahren auch für unerfahrene Läufer*innen machbar ist.

 

 

Sportliche Grüße

René

Foto: Sportshot