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WRIGHTSOCK Ausführliche Testreihe

Im Frühjahr/ Winter kamen wir in den Genuss, Laufsocken von WrightSock - Made in the United States - auf Herz und Nieren zu prüfen.

 

Getestet wurden verschiedene Modelle. Laut Hersteller verfügen die Socken über ein doppellagiges Anti-Blasen-System. Die beiden Schichten versprechen eine Neutralisierung der Reibung im Schuh und darüber hinaus trockene Füße. "TSCHÜSS LIEBE BLASEN, ADIEU SCHWEIßFUSS" heißt es auf dem selbstbewussten Slogan auf der umweltfreundlichen Papierverpackung. Ob die Socken ihr Versprechen gehalten haben, erfahrt ihr in unserer ausführlichen Testreihe:

 


Testbericht von Simone Gerstmayer

Blasen an den Füßen kann einem die tollste Trailrunning Tour versauen. Wright Socks kannte ich bisher nur aus dem Wanderbereich. Lange Jahre habe ich versucht meine optimale Wanderschuh/Socken Kombination zu finden. Immer wieder bekam ich früher oder später Blasen an der Ferse. Sehr nervig und vor allem sehr schmerzhaft. Wanderurlaube können da zur Qual werden. Durch Zufall gewann ich vor ein paar Jahren bei der Siegerehrung bei einem Lauf ein Paar Wright Sock.

 

Ich startete damals einen Versuch in meinen Wanderschuhen. Anfangs nur bei kürzeren Spaziergängen mit dem Hund. Die Füße blieben balsenfrei. Ich steigerte daraufhin kontinuierlich die Tragedauer, aber erfreulicherweise weiterhin keine Blasen. Seither war dieses Sockenpaar meine optimale Lösung für diese Wanderschuhe.

 

Das Prinzip der Wright Sock ist eigentlich simpel. Es sind doppellagige Socken, die Blasenbildung verhindern soll und gleichzeitig Feuchtigkeit von den Füßen fernhält. Durch diese beiden Schichten wird eine Reibung des Sockens auf der Haut verhindert, was keine Blasenbildung hervorruft.

Unsere Testerin und leidenschaftliche Trailläuferin Simone Gerstmayr
Unsere Testerin und leidenschaftliche Trailläuferin Simone Gerstmayr

Beim Laufen hatte ich bisher schon des Öfteren einmal eine Blase an meinen Zehen. Meist, wenn die Füße nass geworden sind. Entweder durch Schweiß oder durch Regen/Schnee.

Seit einigen Wochen teste ich nun die Wright Sock auch in meinen Laufschuhen. Allerdings die dünnere Variante.



 

Die Socken habe ich in verschiedenen Laufschuhen getragen - engere und weitere. Auch zu verschiedenen Wetterverhältnissen. Regen, Schlamm, Schnee und Matsch wurde alles getestet. Zeitweise war auch der komplette Schuh nass in der Pfütze gestanden. Die Dauer der Läufe war unterschiedlich, von 1h-10h war alles dabei. Es gab bei keiner einzigen Tour irgendwelche Probleme mit Blasenbildung. Auch nicht bei nassen Füßen und komplett nassen Schuhen. Selbst auf den langen Läufen keinerlei Probleme.

 

Fazit:

Die WrightSock halten ihr Versprechen von blasenfreiem Laufen zu 100% und haben mich voll überzeugt. Ich werde diese deswegen weiterhin sehr gerne anziehen. Und zwar nicht nur in den Laufschuhen, sondern auch in den Wanderschuhen

 


Testbericht von Jürgen Wanninger

Getestet wurden die Modelle Stride und Coolmesh II, beide knöchelhoch in der Größe L (41,5-45).

Schon beim Auspacken hat man eine weiche und sehr angenehme Socke in der Hand.

 

Angezogen passt sie sich dem Fuß perfekt an, ich habe Schuhgröße 44. Dann gings ab zum Laufen. Nach ca. 100 km in Straßen- sowie Trailschuhen kann ich nur Gutes berichten. Beide Modelle bieten hervorragenden Tragekomfort, sind kaum zu spüren und durch das Mesh hat man immer ein luftiges, frisches Gefühl und trockene Füße. Trage die Socken jetzt bei jeder Laufeinheit oder auch in der Freizeit. Für mich eine klare Kaufempfehlung!

 


Testbericht von Leni Schneider

Ich habe mir 3 Paar Socken bestellt: 2mal kurz, 2 mal länger – alle in der Coolmesh-Ausstattung.

Die Farben sowie die Verarbeitung der Socken finde ich total super, auch fühlt sich das Material extrem weich an und lässt sich toll tragen.

 

Beim Laufen habe ich leider festgestellt, dass mir die langen Modelle bei Frühlingsläufen bereits zu warm wurden und dass das Material für ausgiebige Outdooreinsätze leider nicht robust genug ist. Ich hatte die Socken beim Traillaufen an und trockene Nadeln am Wegesrand haben mir bereits nach 30 Minuten mehrere Laufmaschen gezogen (siehe Foto). Das ist total schade, da mir die Socken ansonsten sehr gefallen. 

Für mich sind die langen Wrightsock eher für Winterläufe geeignet!

 

Vielen herzlichen Dank trotzdem fürs Testen.

 


Testbericht von Marion Stiegler

Bevor ich die Wrightsock das erste mal angezogen hab, hatte ich ein gemischtes Gefühl. Einerseits fühlten sie sich weich, kuschlig, schön angenehm an, anderseits war ich ein wenig skeptisch, wegen der dünnen Extra-Lage in der Socke.

Schnell war dieser Gedanke verpufft, die Socken sitzen perfekt.

 

Die Wrightsocks schmiegten sich sofort an den Fuß an, kein Drücken, keine störenden Nähte, gute Passform, sehr angenehm. Alle meine ersten positiven Eindrücken bestätigten sich auch während dem Traillaufen.

 

Der Merinowolleanteil in der Socke hebt dann den  Wohlfühlfaktor noch zusätzlich. Auch nach dem „Gebrauch“ fühlten sich sowohl Füße als auch Socken relativ frisch und unbenutzt an.

Das Design gefällt mir optisch sehr gut, es macht unsere Füße und Waden etwas bunter, leichter und lockerer.  Zu der Antiblasenwirkung kann ich nichts Verlässliches sagen, dieses Problem hab ich nicht.


Testbericht von Mario Hoff

Im Frühjahr/Winter kamen wir in den Genuss, Laufsocken der Firma WrightSock - Made in the United States - auf Herz und Nieren zu prüfen.

 

Getestet wurde das Modell Stride. Im Vergleich zu den dünneren COOLMESH II-Socken von Stride  ist die STRIDE wesentlich fester gestrickt. Die STRIDE ist speziell für den Einsatz in Lauf- und Trailschuhen entwickelt worden. Laut Hersteller verfügen die Socken über ein doppellagiges Anti-Blasen-System. Die beiden Schichten versprechen eine Neutralisierung der Reibung im Schuh und darüber hinaus trockene Füße. 

 

In der Vergangenheit war ich stets ein Freund von Zehenfreiheit in Zehensocken und bei klassischen Laufsocken begleitete mich eine Portion Skepsis. Viele Modelle liegen am Vorfuß sehr eng an, sodass die Zehen richtig zusammengequetscht werden. Die Fußmuskulatur kann dann nicht mehr in ihrer natürlichen Position arbeiten. Die Wrightsock präsentieren sich im Vorfußbereich jedoch sehr anpassungsfähig und die Zehen haben ausreichend Bewegungsfreiheit. Beim ersten Testlauf bestätigt sich der gute Eindruck, die Socke sitzt wie eine zweite Haut und fühlt sich sehr angenehm weich an.

 

wrightsock testbericht

Ich habe die Wrightsock bewusste zahlreiche Male hintereinander getragen, um den Geruchsfaktor unter die Lupe zu nehmen. Die Geruchsbelästigung hielt sich dabei stark in Grenzen. Nach drei Laufeinheiten haben die Socken noch einigermaßen neutral gerochen und auch nach dem fünften Einsatz ist man beim Geruchstest auch noch nicht aus den Latschen gekippt. Fürs erste Date sind sie dann nicht mehr empfehlenswert, für Outdooreinsaätze war das aber absolut im Rahmen.

 

Ich habe die Socken sowohl auf technischen Trails im steilen Up- und Downhill, als auch beim Bahntraining benutzt. Auf kurzen Touren, wie langen Kanten bis 30km. In allen Einsatzgebieten habe ich mich sehr wohl gefühlt darin und keinerlei Reibungspunkte feststellen können. Die Socken haben an kalten Tagen angenehmem warm gehalten und sind nach ein paar Pfützenquerungen zwar feucht, aber nicht triefnass geworden. Die Isolationsleistung bleib auch an kalten Tagen erhalten.

 

Zur Blasenfrage: Ich hatte keinerlei Probleme mit Blasen an den Füßen, wobei ich ehrlicherweise der falsche Tester dafür bin, da ich generell keine Probleme damit habe - auch nicht in anderen Laufsocken.

 

 

Ansprechend finde ich, dass es die Socken in vielen verschiedenen Farben und Längen gibt. Darunter sind auch einige ausgefallene Modelle wie die Socke "100k" oder die "Coole Socke". Ich mag solche Farbvarianten und Details - das Auge läuft schließlich mit. :)


Testbericht Stefan Brendel

 

So wie meine Teamkollegen durfte auch ich in den Genuss kommen, die Wrightsock zu testen.

Anfänglich dachte ich mir, kann das System mit den 2 Schichten überhaupt funktionieren ?

Nach dem ersten Test war ich überraschend beeindruckt, ich habe immer bei Intervallen Probleme gehabt an den vorderen Zehen. Ab dem ersten Tag mit der Socke von Wrightsock hatte ich an der besagten Stelle keinerlei Probleme mehr.

 

Seit diesem Zeitpunkt trage ich bei meinen ganzen Läufen von 10 - 60 km nur noch Wrightsock an meinen Füßen.

Ich bin damit den Sardinia Trail gelaufen, eine 3 Tages Etappe mit 102 Km und 4200 Hm ohne irgendwelche Probleme. Hatte bei fast 30 Grad keinerlei Probleme mit zu warmen Füßen, geschweige, dass ich Probleme mit einem schwammigen Gefühl im Up-Downhill hatte, bei mir saßen die Socken super am Fuß. Teils waren die Füße auch nass, jedoch auch hier keinerlei Reibung oder andere Probleme. Das einzige, was ich selbst bemerkt habe, wenn man irgendwo hängen bleibt, Gestrüpp, Äste etc. zieht es schnell Fäden. Wobei ich hier sagen muss, ich hatte das bei anderen namhaften Herstellern auch. Das schöne ist, dass nicht nur ich mein Spaß mit den Socken habe.

 

Besonders freut sich meine Frau zu Hause, da meine Socken nicht mehr so sehr riechen wie bei anderen Modellen verschiedener Hersteller vorher.

 

 

Fazit:

Klare Kaufempfehlung meiner Seite für die Socken. Wer Probleme mit Blasen oder ähnlichem hat, probiert die Socken aus und ich denke, ihr werdet nicht enttäuscht.

 

Sportliche Grüße 

 

Stefan

Weitere Infos zu den Socken findet ihr unter Das Reibungslos Konzept (wrightsockshop.de)


http://www.blasenberatung.de/