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The skill of Trailrunning

Die unterschiedlichen und schwer vorhersehbaren Terrains und Steigungen der Strecken stellen einzigartige und extreme Anforderungen an den Trail-Läufer. Es wurden Verletzungsraten von bis zu 90 % gemeldet. Der untere Rücken, Unterschenkel und Fuß sind dabei die häufigsten Verletzungsbereiche.[1] Die deutsche Marke Joe Nimble ist Pionier im Bereich Functional Footwear und seit 1982 führend bei Schuhen mit kompromissloser Zehenfreiheit. Mit den wissenschaftlich belegten Vorteilen von toefreedom® (maximale Zehenfreiheit) ist es Joe Nimble‘s Mission, Läufern weltweit schmerzfreies Laufen zu ermöglichen.

 

„What hurts a the runner most…

Is not being able to run.” Häufige Verletzungen beim Trailrunning wie Schmerzen im Knie, Mittelfuß und unteren Rücken rühren daher, dass der Läufer nicht zwischen den Gangarten wechseln kann. Um das Risiko von Verletzungen zu verringern, ist die richtige Wahl der Gangart für das Laufen bergauf (hoher Gang) und bergab (niedriger Gang) sowie die richtige Wahl des Schuhwerks wichtig, um den Läufer vor den biomechanischen Folgen durch die Ausrüstung zu schützen.

Wahl des richtigen Schuhwerks

Das Laufen mit hohem Gang (Vorfuß) verlangt dem Vorfuß und Unterschenkel viel ab. Verletzungen von Unterschenkel und Mittelfußknochen treten häufig auf.[2] Ein Schuh, der Stabilität und Dämpfung im Vorfußbereich bietet, ist von entscheidender Bedeutung, um die Belastung des Mittelfußes und die kompensatorische Wirkung der Unterschenkelmuskulatur zu reduzieren. Laufen mit niedrigem Gang (Rückfuß) erzeugt große Stoßkräfte und verursacht stoßbedingte Verletzungen an Ferse, Hüfte und unterem Rücken.[3] Ein Schuh, der eine angemessene Dämpfung des Rückfußes bietet, ist wichtig, um diese Kräfte aufzufangen.

Warum ist Zehenfreiheit so wichtig?

Bei herkömmlichen Schuhen werden die Zehen (insbesondere der große Zeh) gequetscht und können ihre natürliche Funktion, den Fuß zu verankern und zu stabilisieren, nicht erfüllen. Als Ergebnis stehst, gehst und läuft man auf einer instabilen Basis, die nicht nur zu Dysfunktionen und Fehlstellungen führt, sondern auch der häufigste Grund für laufbedingte Schmerzen und Verletzungen ist.

Auf Basis der Analyse von Tausenden von Füßen weltweit setzt Joe Nimble in der Schuhentwicklung auf sein bewährtes Konzept der kompromisslosen Zehenfreiheit. Das Prinzip ist ein biomechanisches Konzept im Schuhdesign, das ursprünglich aus der orthopädischen Schuhindustrie kommt, und jetzt in der Welt der Sportmedizin und des Leistungssport sehr positive Ergebnisse erzielt.  Es bietet eine asymmetrische, fußförmige Zehenbox, wodurch die Zehen ausreichend Platz haben, um sich uneingeschränkt aufzuspreizen, sodass v.a. der große Zeh seine natürliche Funktion als Anker und Stabilisator für den Fuß und somit den gesamten Körper ausüben kann.  Der Rest des Körpers kann sich entspannen, effizient bewegen und Überbeanspruchung und unnatürliche Belastungen der Gelenke und Muskeln vermeiden.

Die Vorzüge von Functional Footwear und dem Zehenfreiheits-Konzept

Toefreedom®: Das Alleinstellungsmerkmal von Joe Nimble Laufschuhen ist die geräumige Zehenbox: Sie erlaubt den Zehen, sich beim Laufen natürlich zu spreizen. Durch die maximale Zehenfreiheit hat der große Zeh als stärkster und wichtigster Muskel des Fußes ausreichend Platz. Diese natürliche Fußstellung sorgt für mehr Stabilität und einen kraftvolleren Abstoß. Die Verletzungsgefahr wird verringert, Schmerzen werden reduziert und die Laufleistung gesteigert.

Nullabsatzprinzip: Ähnlich wie beim Barfußlaufen ermöglicht das ausgewogene Niveau von Vorfuß und Ferse ein direktes Gefühl für den Untergrund und eine optimale Kraftübertragung: Der Fuß behält trotz Dämpfung ein natürliches Bewegungsmuster bei. Durch Joe Nimble’s Nullabsatzprinzip werden die Achillesferse und Wadenmuskulatur gestärkt und ein effizienter Vorfußlaufstil gefördert. 

Schutz: Ergänzend passt für Läufe auf besonders technischen Trails die Flexitec®-Einlegesohle ideal als zusätzliches Equipment zum Schuh: Das 4 mm dünne Federstahl-Fußbett orientiert sich an der Anatomie des Fußes. Sein einzigartiger Aufbau unterstützt eine gleichmäßige Druckverteilung über den gesamten Fuß, insbesondere unter den Mittelfußköpfen und bietet eine zusätzliche Schutzschicht vor scharfen, spitzen Objekten auf dem Trail.

Funktionales Design für technisches Terrain: der neue nimbleToes Trail Addict! 

MEHR STABILITÄT + MEHR SCHUTZ+ MEHR ZEHENFREIHEIT= WENIGER SCHMERZ!*

Die gemeinsamen Vorzüge des Zehenfreiheits-Konzepts und des Flexitec®-Fußbetts wurden noch nie zuvor in einem Trailrunning-Schuh so miteinander verbunden. Joe Nimble ist überzeugt, dass diese einzigartige Kombination ein wichtiger Beitrag zu schmerzfreiem* Trailrunning sein kann. Die Sohle, in Zusammenarbeit mit Michelin entwickelt, bietet durch multidirektionale Stollen extra viel Grip und Bodenhaftung und ist auch bestens für nassen Untergrund geeignet. 

Besonderheit:

  • Zehenfreiheit: breite, asymmetrische Zehenbox
  • Nullabsatz: keine Zehen- und Fersensprengung
  • Michelin-Sohle
  • Gewicht: < 270g (ein Schuh, je nach Größe)
  • Sprengung: Nullabsatz
  • Schaft: atmungsaktives Textil + PU
  • Futter: Textil
  • Zwischensohle: Herausnehmbares Fußbett, 6 mm Dämpfungsschaum mit Textilbezug
  • Sohle: Trail Sohle aus EVA-Schaum mit 6 mm Gummistollenprofil von Soles by Michelin
  • Schnürung: Schnellschnürsystem mit praktischer Verstautasche
  • Größen: 6,0 – 13,0 (UK) Herren, 3,0 – 8,0 (UK) Damen
  • Farben: blau/rot und schwarz/grau für Herren, rot/silber und schwarz/grau für Damen
  • Weitere Add Ons: vegan, Gamascheneignung (Ring, Klett), Zehenschutzbox, zusätzliche FLEXITEC® Einlegesohle erhältlich, 3 Jahre Garantie.

[1] Malliaropoulos, N., Mertyri, D., Tsaklis, P. (2015). Prevalence of injury in ultra trail running. Human Movement, 16(2), 52-59.

[2] Daoud, A.I., Geissler, G.J., Wang, F., Saretsky, J.,Daoud, Y.A. & Lieberman, D.E. (2012). Foot strike and injury rates in endurance runners: a retrospective study. Medicine and Science in Sports and Exercise, 44(7), 1325-1334.

[3] Daoud, A.I., Geissler, G.J., Wang, F., Saretsky, J.,Daoud, Y.A. & Lieberman, D.E. (2012). Foot strike and injury rates in endurance runners: a retrospective study. Medicine and Science in Sports and Exercise, 44(7), 1325-1334.

 

 

*Referenzen.

Etwa 60 % der laufbedingten Verletzungen (Running-Related Injuries, RRIs) können als Verletzungen durch „Überbeanspruchung“ eingestuft werden, die durch die akkumulative Belastung des Bewegungsapparates über seine Fähigkeit zur Erholung und Anpassung hinaus auftreten (1). Die anderen 40 % der RRIs werden hervorgerufen durch anatomische Faktoren, Laufschuhe und Trainingsoberflächen, die sich unabhängig und in Kombination auf das biomechanische Verhalten des Fußes und die Belastung des Knöchels, Knies, der Hüfte und des Lumbobeckens auswirken (2, 3, 4). Die Interaktion von Fuß-Schuh-Oberfläche und ihre Auswirkung auf die Laufbiomechanik kann daher nach „Trainingsfehlern“ als wichtigster Einfluss auf die RRIs angesehen werden, und die Auswahl des am besten geeigneten Schuhs auf der Grundlage des Niveaus der Fußfunktion des Läufers, seines Alters, seines Gewichts und der gewählten Laufoberfläche sollte als grundlegend für die Verhinderung von Verletzungen und das schmerzfreie Laufen angesehen werden (2, 3, 5, 6).

 

Weitere Informationen sowie eine vollständige Liste häufiger laufbedingter Schmerzen und Verletzungen findest Du in den diesen Quellen:

  • Hreljac A. (2005) Etiology, Prevention and Early Intervention of Overuse Injuries in Runners: A Biomechanical Perspective. Phys Med Rehabil Clin N Am (online aufrufen)
  • James, S. L., Bates, B. T., & Osternig, L. R. (1978). Injuries to runners. The American journal of sports medicine, 6(2), 40-50. (online aufrufen)
  • Clement C., D. B., Taunton, J. E., Smart, G. W., & McNicol, K. L. (1981). A survey of overuse running injuries. The Physician and Sportsmedicine, 9(5), 47-58. (online aufrufen)
  • Dodelin D, Tourny C, L’Hermette M. (2020). The biomechanical effects of foot-function on gait. An experimental study. Scandinavian Journal of Medicine and Science in Sports. (online aufrufen)
  • Johnston C.A.M, Taunton J.E, Lloyd-Smith D.R, McKenzie D.C. (2003) Preventing Running Injuries: Practical approach for family doctors. Canadian Family Physician. (online aufrufen)
  • Bates, B. T., Dufek J. S., & Stergiou, N. (2020). Advanced biomechanics. In: Stergiou, N. (2020) Biomechanics and Gait Analysis, 65-80. (online aufrufen)