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Ultra-Bergläufer Klaus Gösweiner beendet seine Wettkampf-Karriere

Crossing Austria Tag1 - Foto: (c) Philipp Reiter
Crossing Austria Tag1 - Foto: ©Philipp Reiter

Der Österreichische Ultra-Bergläufer und zweifacher Grossglockner ULTRA-TRAIL® Gewinner Klaus Gösweiner beendet zu seinem 40.Geburtstag seine Wettkampf-Karriere.


„Ich habe das meiner Familie lange versprochen. Leider hat das ungewöhnliche heurige Jahre einige, letzte‘ Vorhaben unmöglich gemacht“,


sagt Gösweiner, der froh ist, seine sportliche Laufbahn ohne schwere Verletzungen zu Ende gebracht zuhaben. Klaus Gösweiner, ein gebürtiger Liezener, der in Haus im Ennstal lebt, zählte jahrelang zu den besten Extrem-Läufern Österreichs. Zu seinen großen sportlichen Erfolgen zählen unter anderem: 

  • 2015 und 2017: 1. Platz Grossglockner ULTRA-TRAIL, einer der härtesten Ultra-Marathons in Österreich (110 km/  6.500 Höhenmeter)
  • 2016 und 2017: Teilnahme an den Ultratrail-Weltmeisterschaften im österreichischen Team
  • 2016: Einzelprojekt „Crossing Styria“ – Nonstop vom Grazer Uhrturm bis auf den Gipfel des Hohen Dachsteins (35 Stunden - 230 km - 10.000 Höhenmeter)
  • 2018: Projekt „Crossing Austria“ – zusammen mit Extremsportler Markus Amon: vom tiefsten Punkt Österreichs in Apetlon zum höchsten Punkt am Großglockner (500 km und 20.000 Höhenmeter innerhalb von sieben Tagen)
  • 2020: Verbesserung der Marathon-Zeit – 42,2 km in 2 Stunden, 44 Minuten (aufgrund der Corona-Absagen ein Einzellauf im Ennstal mit Zeitnehmung)

Auf weitere sportliche Projekte für das Abschlussjahr seiner Karriere – wie etwa eine nochmalige Teilnahme am Grossglockner ULTRA-TRAIL musste Gösweiner aufgrund der Corona-Pandemie verzichten.


„Das ist weltweit allen so gegangen“

„Wichtig ist, dass wir alle gesund sind – ist es doch auch mir gelungen, das jahrelange harte Training weitgehend ohne gesundheitliche Probleme zu bewältigen“,


sagt Gösweiner.

Erst in diesem Jahr machte eine Verletzung der Patellar-Sehne das geplante Abschlussprojekt „Crossing Finishline“ im August (Nonstop von Haus im Ennstal bis auf den Gipfel des Großglockners, zusammen mit dem Begleitteam von Crossing Austria) unmöglich.