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Blitzender Neuschnee, strahlender Sonnenschein, heißes Testmaterial und viel gute Stimmung am GletscherTestival von SportScheck

©Manuela Dietzinger
©Manuela Dietzinger

Als leidenschaftliche Trailrunnerin und Bergsportlerin konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, direkt nach der Alpinmesse, auch einen Ausflug in die Berge ums Eck, sprich auf den Stubaier Gletscher zu unternehmen.

 

Da es ja die Tage zuvor so wunderbar geschneit hatte und ich ja auf der Suche nach einer Skitourenausrüstung bin, passte an diesem Wochenende das GletscherTestival von SportScheck, wie Arsch auf Eimer. In den letzten Wintersaisons war mein Touren- Begleiter stets mein Splitboard. Dank Metallschiene an der Bindung, größere Fläche machten das Ganze einfach viel zu schwer für ein gutes Winter-Höhenmeter- und Alternativtraining zum Trailrunning. Vor allem, wenn Frau mit flotten Tourengeher trainieren will – tendenziell zu kompliziert und zu träge. Deshalb musste was Neues her!

Kaum mit der flotten Gondel oben auf 2.900 m an der Bergstation Eisgrat am Stubaier Gletscher angekommen, erwartete uns ein wahrer Wintertraum! Strahlende Sonne, blauer Himmel, beste Schneeverhältnisse und wunderbar klirrende Höhenluft! Die gute Stimmung wurde noch von der Partymusik aus dem SportScheck-DJ Zelt getoppt. Was da jetzt aber noch fehlte? Ja klar – unsere Ausrüstung! Über 3.000 Wintersportartikel von Ski, über Snowboards, Ski- und Snowboardschuhe, Bekleidung, bis hin zu Zubehör von über 50 Herstellern konnten beim größten Skitest der Alpen getestet werden. Dazu gab es natürlich kompetente Beratung sowie verschiedene Workshops zu Technik und Sicherheit auf der Piste.

Für uns galt es also nun so schnell, wie möglich die SportScheck Testcard zu organisieren. Online geordert war sie bereits für uns ausgefüllt hinterlegt und nach einem kurzen Abgleich mit dem Personalien und dem Eintragen von Körpermaßen ging`s auch schon los. Stöcke gab`s in der Gondelstation (im Warmen) von @Komperdell, sowie meine ultra-leichten Tourenskischuhe von @Atomic mit @BOASystem, konnte ich dort mit meiner Testcard ganz easy mit der Vorlage meiner Testcard ausleihen. Tolle Sache! Sogar @CEP war mit seinen Kompressionssocken dort zu finden.

©Manuela Dietzinger
©Manuela Dietzinger

Wieder zurück in der Kälte mussten wir uns für einen Ski-Hersteller entscheiden. Bei der großen Auswahl von namenhaften Ausrüstern, wie Atomic, BlackCrows über Head zu Scott und Salomon fiel die Auswahl gar nicht so leicht. Nicky und ich entschieden uns für dassympathische Atomic-Team, äh – für die guten Eindruck machenden Atomic Skier Modell “Backland Pro“. Annette für das etwas breitere Modell von Fischer „Hannibal 96 Carbon“. Optisch macht das echt was her! Dann ging auch gleich auf die Piste zum Testen. „Erstmal hoch und schauen, wie es klappt“ war das Motto der beiden Touren-Neulingen mit mir als Guide, der selbst seit über 20 Jahren nicht mehr auf Skiern gestanden hatte. Der Schnee war perfekt und die Sonne sog uns förmlich nach oben. Auch die Abfahrt ging für mich recht gut. Nur die Skier wollten mit mir, aus fehlender Übung, doch eher „Pizza“ anstelle von „Pommes“;) Aber lustig war es definitiv, mal wieder auf Skiern zu stehen. Annette hatte den Fischer im Test. Für sie als geübte Carverin war das wohl nicht ganz das perfekte Modell.

©Manuela Dietzinger
©Manuela Dietzinger

Auch wenn wir nicht so viel Zeit für den Test einer zweiten Ausrüstung oder für einen der von SportScheck angebotenen Workshops oder Sidevents hatten, war es für uns alle drei ein echt gelungener Tag! Zeitlich wurde es einfach, da wir ja unbedingt ja auch noch das Bergrestaurant und die Sonnenliegen testen mussten.

 

Zudem haben wir ja an dem Tag auch viel gelernt. Nicky und Annette, bekamen nun endlich das Gefühl, wie es so ist den Berg hoch zu schlittern und natürlich wie man auf -und abfellt. Für mich gab`s die Erkenntnis, dass man Skifahren irgendwie tatsächlich nicht verlernt und man echt flotter mit Tourenski anstelle von Board ist. Aber auch, dass Skitourenanfänger ohne Höhentraining vielleicht nicht unbedingt den ersten Testlauf auf knapp 3.000 Meter Höhe wagen sollten: Bisschen anstrengend und das Kopfweh vorprogrammiert. Trotzdem war ich ganz stolz auf die beiden, die tapfer durchgehalten, mit mir den Start in die Wintersaison gebührend gefeiert haben.

 

Danke an Nicky und Annette, meinen lieben Begleiterinnen, an das Stubaier Gletscher-Team, an Wintersport-Tirol und auch an SportScheck für den sonnigen und lehrreichen Tag in den Bergen.

 

Freue mich schon auf das nächste Mal!


Bericht von Manuela Dietzinger (instagram: @trail.icious )

SportScheck GletscherTestival im Stubaiertal 10. November 2019