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Kitzbühel im (Gams-)Trailrunningfieber

Samstag, 21. September 2019 - Kitzbühel kann so viel mehr als einfach nur Skialpin und *Blingbling* !! Genau bei solchen Events, wie dem Gamstrail, hat das bekannte Dörfchen es wieder bewiesen! Mit viel Liebe zum Detail und zu den heimischen Bergen, sowie ganz viel Sonnenschein (im Herzen) wurde hier ein traumhaftes Trailrunningevent für alle Leistungsklassen mit 5 Distanzen, für Hiker und Läufer, gezaubert.Ich kann nur sagen: Professionelle Organisation, atemberaubende Location und

vui G´miatlichkeit.

Ich denke, da kann ich jetzt einfach mal im Namen der gesamten Trailrunningcommunity sprechen. ;)

© Foto: Michael Werlberger

© Foto: Michael Werlberger
© Foto: Michael Werlberger

Nicht nur weil der Wilder Kaiser und die Kitzbüheler Alpenmehr oder minder meine Wahlheimat fürs Trailrunning sind: Für mich persönlich sind die Berge und die Trails hier einfach am schönsten und irgendwie am chilligsten! Entspannte niemals endend wollende flowige Wege, unglaublichen Panoramen und endlos viele grüne Gipfel (die liebe ich einfach am meisten;) !! Ja, vor allem grün und sonnig muss es ein. Irgendwie scheint hier auch immer die Sonne zu scheinen. ;) So war es auch am beim zweiten Gamstrail. Sonne, blauer Himmel pur, keine Wolke am Himmel und deshalb beim Start am Morgen bei rund 6 Grad auch a bissl zapfig.

 

Leider kann ich Euch persönlich keine schriftlichen und bildlichen Impressionen von Pasta Party und der Eröffnungszeremonie vom Freitag

an Euch weitergeben, aber es scheint laut Hörensagen mehr als stimmig gewesen zu sein ;) Ich persönlich hatte dieses Mal ein wunderbar kurze Anreisezeit: Ganze 66 Minuten war ich mit dem Mini unterwegs zum Racegelände an der Kitzbüheler Hornbahn. Überpünktlich holte ich meine Startunterlagen, quatschte hier und da ein bissl mit Trailkollegen und Trainer, bis es nach den Distanzen 46 k und 33k, um 9:15 Uhr für mich für die Kurzdistanz mit 22k und 1.500hm an den Start ging. Hatte im Vorfeld schon mit den 46 k geliebäugelt, allerdings in Anbetracht des nächsten Wettkampfs dem Tegernseelauf (21k) am nächsten Tag, wollte ich es zumindest dieses Mal nicht ganz übertreiben🤪!!

© Foto: Michael Werlberger
© Foto: Michael Werlberger

Im strahlenden Sonnenschein, direkt aus der Wiese heraus, ging es für insgesamt 700 Starter ab Richtung Kitzbühler Horn. Auch wenn es für eingefleischte Trailrunner hier und da ein wenig zu viel Forstrasse war!?... Ich persönlich mag den Wechsel zwischen Trail-, Alm- und Schotterwege. Zudem ließen die Panoramen über das wunderschöne Tal nicht lange auf sich warten. Gleich beim ersten Anstieg lag das Tal zu meinen Füßen.

 

 Auch der Rest der Strecke war einfach nur schöööön! Erst

Richtung Tratteralm,  vorbei an der Hornbahn... rechts am Hornköpfl auf 1773 m am höchsten Punkt dieser Distanz vorbei. Vor allem hier war ich plötzlich von der Aussicht und dem Sonnenschein voller Energie. Somit warf meinen Vorsatz langsamer zu laufen kurzerhand über Bord und gab doch noch Gummi. Okaaaay, ab da war eh nur noch Downhill und die für micht nicht sooo anstrengende Forststraße ;) Also Körner anzapfen und die letzten Kilometer im Eiltempo runter. Ich selbst ließ die einzige VP dezent aus, aber andere Trailrunner und VP-Lover schwärmten von einer recht guaden Auswahl. ;) Im Ziel gibt es ja schließlich auch noch eine Labestation!! Auch im Wald beim Hagstein konnte ich nochmal richtig flowen lassen.  

Ich musste mich nur einmal über die Streckenauswahl wundern: warum ging es plötzlich durch ein gigantisches moorartiges Gematsche? Schönen neuen TERREX einfach schwarz :-( Jaaaa, ...mememeeee! Aber ich war echt nicht die Einzige, die gememmt hat. Wie sich nachher rausstellte, gab es auf der Originalstrecke ein Wespennest.

Foto: © Manuela Dietzinger
Foto: © Manuela Dietzinger

 

Im Ziel nach 2:42 als 6. Frau angekommen „basst!“, erwartete

mich nicht nur tolle Stimmung, glückliche Gesichter sondern auch eine echt

geniale Finisher-„Medaille“! Danke @Auffimuasi Harald Angerer für die mega Idee: ein graviertes Brotzeitbrettl! Ich bin begeistert – nicht nur praktisch, sondern auch wunderschön! Wir haben doch eh alle zu viele Metall zuhause, oder?

 

Zudem gab‘s dort die längste und beste Finishermassage, die ich jemals

hatte, lecker Kuchen und Molkegetränke. Auch Pulled Pork Burger und Süßkartoffelfritten gab es dann unten im Bereich der Siegerehrung. Sehr lecker! Allerdings, bisserl was Frisches: mehr Wasser zum Zapfen und vor allem Obst hätte ich mir sehr gewünscht.

 

Alles in allem: scheee wars! Nächstes Jahr kimm i wieder – dann fit für die Königsdistanz! Auch wegen der Siegerpokale: die waren nämlich auch

mal was ganz anderes: Aus Holz in Form einer Gams! Doppelwow!

Hätte gerne eine davon gehabt ;)

 

Foto: ©Manuela Dietzinger & ©Michael Werlberger

Racebericht: Manuela Dietzinger (insta: trail.icious)