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Mühl4Trail beim IATF 2019

Das erste Maiwochenende ist schon seit sehr langer Zeit für das IATF (Innsbruck Alpine Trail Festival) reserviert. Florian Böttcher und Sascha Wobker reisten bereits am Donnerstag an, und konnten gemeinsam mit 4 Gleichgesinnten ins IATF-Loft einziehen. Dort wurden sie auch gleich einmal komplett von Inov8 ausgerüstet und starteten gut beleuchtet mit BlackDiamond beim NightTrail. Am Freitag gab es dann ein grosses Fotoshooting auf der Hungerburg und ein tolles Inov8-Testimonial mit Philipp Reiter nördlich von Innsbruck. Es wurde gebloggt, geshared und gestreamed was das Zeug hält.


Wenn normalerweise um 04:00 die Tiefschlafphase beginnt, gibt's für den Trailrunner bereits den ersten Startschuss zum K85. Das goldene Dach glitzert und schillert im Lichtstrahl der Stirnlampen der Wagemutigsten an diesem Tag. Aufgrund von einigen umgestürzten Bäumen und Lawinengefahr musste die Strecke an einigen Passagen geändert werden. Dadurch wurden es heuer 90km mit 3880hm, was aber der guten Laune nichts anhaben konnte. Die Pflichtausrüstung wie zb.: Erste-Hilfe-Set, Regenjacke und Schneeketten (Grödln) wurden vor dem Start nochmals gecheckt, und so konnten Sascha und Florian dem Sonnenaufgang entgegen laufen.


Um 08:00 startete Sigrid Huber zum K25 mit 1000hm und Markus Pichler und Manuel Eismair wollten die Trailsaison auf dem K65 mit 2400hm starten.

Sigrid kämpfte sich vor auf Platz 10 und überquerte bereits nach 2h34min die Ziellinie. Markus konnte sich nach bereits 12km absetzen und bis ins Ziel sein Tempo durchziehen. Seine bisher längste Wettkampfdistanz von 68km konnte er somit schon nach 8h14min finishen. Kurz vor der Labstation Bierstindl (übrigens die einzige Labe mit herrlichen rote Rüben Salat ) trafen die K85 und die K65 Strecke zusammen, wo Manuel auf die beiden Langdistanzler Sascha und Florian auflaufen konnte. Von nun an ging's gemeinsam die letzten 30km Richtung Ziel, und besonders die letzten 15km (ab Hall in Tirol) forderten unsere physischen und psychischen Kräfte. Nie enden scheinende Geraden, wesentlich schnellere K25- und K42-Läufer die zügig überholten und nochmals steile Anstiege forderten die 3 Mühl4Trailer heraus. Die Glieder schmerzten, doch Gott sei dank ist diesmal die Wettervorhersage nicht so eingetreten und wir streiften nur beim Zieleinlauf einen leichten Regenschauer. Manuel erreichte nach 10h23min das Ziel, Florian 14h22min und Sascha hastete trotz Knieschmerzen gleich 3min später ins Ziel.

Gratulation an alle IATF-Finisher.


Sehr gut organisierte Veranstaltung, mit Nachholbedarf bei der Umsetzung der HotSpot-Busse.

Text: Manuel Eismair

Foto: Sportograf / Florian Böttcher